Green Cay Wetlands

So... here we go...

Mein heutiger Bericht wendet sich an interessierte Besucher der Ostküste, die neben ihrem Badeurlaub in Miami oder Fort Lauderdale einen Tagesausflug in die Natur suchen.
Bei mir war es der Startpunkt in meinen Urlaub.

Nicht sehr weit von Fort Lauderdale gibt es direkt nebeneinander gelegen zwei lohnende Ziele, wenn man ein paar ansprechende Wildlifefotografien aus dem Urlaub mitbringen möchte.

Da wäre zum einen die Wakodahatchee Wetlands (ich konnte den Namen in Gesprächen mit anderen Besuchern bis zum Schluß nicht richtig aussprechen) und weiter nordwestlich die Green Cay Wetlands.

Da es vormittags wie aus Eimern regnete, musste ich die Wakodahatchee Wetlands leider ausfallen lassen. Es regnete in Strömen

Also habe ich einen Abstecher zu der Sawgrass Mills Mall gemacht.
Die war mir noch aus den 90igern in Erinnerung als damals grösste Shoppingmall der Welt.

Nachmittags kam dann doch noch die Sonne heraus und ich entschied mich für Green Cay.

Die Green Cay Wetlands sind ein Areal, welches man zu Fuß auf einem hölzernen Steg um einen großen See herum abläuft:

Die Zahl der Stechmücken war erstaunlich niedrig, auch war der Steg nicht mit Massen an Touristen überlaufen. Anders wäre das in den Wakohatchdingens gewesen, wie man mir versicherte.
Man läuft also gemütlich einige Kilometer über den Holzsteg, immer an der Natur entlang.

 Ich hatte das 500er, 70-300L und 18-135 STM dabei. Von 18mm bis 1000mm habe ich alles verwendet, für viele Motive hätte es das 70-300mm aber durchaus getan.
Das ist vielleicht für die Urlauber interessant, die nur mit leichter Ausrüstung in Florida unterwegs sind.


 

 

 

 

 

 

 

 

Solche Aufnahmen eines Warblers mit nur 236mm an der EOS 7D²

 

 

 

 

 

aber auch dieser sehr kleine Grünreiher mit 300mm waren problemlos möglich.


Da ich das 500er dabei hatte, habe ich es natürlich auch benutzt.
Zumeist auf dem Einbein, oft aber auch freihand wenn das Monopod hinderlich war (überkopf beim Kormoran) oder vom Steg nach unten bei der grossen Weichschildkröte mit Schweinsnase:


 

 

 

 

 

Hier kam ich zum ersten mal auf der Reise mit den Reihern in Kontakt, welche es überall in Florida zu sehen gibt. Auch hier zeigten die Vögel wenig Scheu, sie sind die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. In Deutschland undenkbar so nahe und vor allem stressfrei für die Tiere heranzukommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Snowy Egret oder auch Schmuckreiher:


Daneben gab es auch viel Arten an Singvögel zu sehen, welche aber meist ähnlich scheu wie bei uns in Deutschland waren.

Zur Artenbestimmung habe ich dieses kleine Buch verwendet:
Birds of Southern Florida.

Ich lag sicher hin und wieder mit der Bestimmung daneben, trotzdem war das Buch sehr hilfreich und vor allem klein genug, es immer im Rucksack mitnehmen zu können.


Insgeamt war das ein toller Start in meinen Fotourlaub.

Die Green Cay Wetlands kann ich sehr empfehlen. Wegen der durchgängigen Begehbarkeit über einen Holzsteg ist die Wanderung für jedermann möglich.

 

 

Weiter gehts mit der Fahrt Richtung Cape Caneveral auf den Meritt Islands.


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